Neuigkeiten
31.05.2017, 15:27 Uhr
Der Bus 222 wird die direkte Verbindung Lübars-MV!
Hoffentlich schon zum nächsten Fahrplanwechsel kein Umsteigen mehr

Der Bus 222 wird Lübars endlich auf kürzestem Weg mit dem Märkischen Zentrum verbinden! Zum großen Fahrplanwechsel im Dezember soll es soweit sein, sofern die zuständige Straßenverkehrsbehörde das nicht noch durch Bedenken hinauszögert.

Viele Monate E-Mail-Verkehr und Gespräche mit der in dieser Frage wirklich sehr engagierten BVG haben wohl letztlich auch die Verkehrsbehörde überzeugt. Die Linienführung ergibt sich aus einer Teilung der Buslinie 222 an der Einmündung Zabel-Krüger-Damm / Alt Lübars. Die sog. Tourenwagen fahren wie bisher zur bekannten Endhaltestelle Alt-Lübars. Die Verstärkerwagen biegen nach Süden ab und fahren über die Quickborner, Treuenbrietzener und die Wesendorfer Straße zur Endstelle Märkischen Zeile und dann wieder zurück über Wilhelmsruher Damm und Quickborner Straße nach Alt-Lübars, Zabel-Krüger-Damm, usw.

Die Hauptverkehrszeiten früh und spät sind damit, auch am Wochenende, gut abgedeckt. Sicherlich kann man sich noch mehr wünschen, aber die zuständige Senatsverwaltung wollte alle anderen Varianten nicht akzeptieren, weil man in den Randzeiten nur sehr wenig Fahrgäste erwartete.

Endlich wird Lübars über nur wenige Haltestellen und ohne Umsteigen mit dem Handels- Dienstleistungszentrum im Märkischen Viertel verbunden. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, diesen Punkt aus meinem Wahlprogramm für Lübars umzusetzen.

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Kommentare
28.06.2017
ANTWORT zu "Das Verkehrschaos..."
von Michael Dietmann
Sehr geehrter Herr Kelch,

Wahlprogramme entstehen nicht im stillen Kämmerlein, sondern auf der Basis vieler Kontakte und Bürgerbeteiligungen. Daher geht es bei der direkten Verbindung zwischen Lübars und dem MV entgegen Ihrer Annahme nicht um das Organisieren von Busfahrten zu meiner persönlichen Erbauung, sondern um eine Lösung für einen vielfach artikulierten Bedarf. Alt-Lübars (örtliche Straßenverbindung) und die Quickborner Straße (Ergänzungsstraße) sind nach dem geltenden Stadtentwicklungsplan Verkehr zudem keine Wohn- oder Anliegerstraßen, sondern Teil des Berliner Hauptstraßennetzes. Insofern ist es auch vertretbar, in beiden Straßen zusätzlich alle halbe Stunde einmal einen Bus pro Fahrtrichtung fahren zu lassen. Aufgabe der Verkehrsverwaltung (die dafür die Verantwortung trägt) ist es, das an der Engstelle Alt-Lübars zwischen Quickborner Straße und Zabel-Krüger-Damm zu organisieren. Selbst wenn an dieser Stelle dazu das Parken aufgehoben würde, ist nicht erkennbar, warum ein Zeitvorteil von vielleicht 10 Sekunden, die die Kraftfahren dann vielleicht weniger warten müssen, dazu führen soll, eine erkennbare Menge zusätzlichen Verkehr anzuziehen. Das ist eine Größenordnung, für die kein Verkehrsteilnehmer seine Routenplanung ändert, weil er an jeder roten Ampel die doppelte Zeit verbringt.

Ob es weitere Unterstützungen für den Fußgängerverkehr geben muss, wird sich nach den Haltestellenpunkten richten müssen, die die BVG einrichtet. Mir sind die genauen Standorte noch nicht bekannt. Ein sog. "Zebrastreifen" am Ende der Quickborner Straße (Ecke Alt-Lübars) erscheint aber unabhängig davon schon lange sinnvoll, wenngleich von der Senatsverwaltung für Verkehr immer noch nicht realisiert. Dazu werde ich eine aktuelle Information einholen.

Herzliche Grüße

Ihr Uwe Goetze
 
28.06.2017
Das Verkehrschaos ist vorprogrammiert...
von Kelch
Guten Tag Herr Dietmann,

ich befürworte ÖPNV grundsätzlich auch, aber die verkehrliche Situation in dem Nadelöhr Alt-Lübars wird dadurch noch katastrophaler. Eine 5,5 m breite Straße für beidseitigen LKW-Verkehr. Wie soll das funktionieren? Unabhängig davon, dass durch den Wegfall der Parkmöglichkeiten noch mehr Verkehr durch Lübars rauscht. Darüber hinaus wurde kürzlich in der Straße Im Vogtland die Einbahnstraßenbefahrung zurückgenommenen. Dann werden noch mehr Autofahrer die Abkürzung durch die verkehrsberuhigte Zone nehmen. Und das sicherlich nicht im Schritttempo. Fußgänger kommen in Lübars auch zu kurz. Weder an der Kreuzung, wo die Eisdiele ist, noch irgendwo auf der Quickborner Str. Wie sollen denn bsp.weise ÖPNV-Fahrgäste die Quickborner queren, um eine Bushaltestelle zu erreichen? Nur ein Bus durch Lübars fahren zu lassen, um damit Wahlversprechen einzulösen, ist zu kurz gedacht.
 

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